Das im Mai gestartete Deutschlandticket ist durchaus beliebt, lockt bislang aber nur wenige Neukunden zum ÖPNV.
Auf seiner Jahrestagung in Leipzig hat der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) mitgeteilt, dass das Deutschlandticket seit seinem Start am 1. Mai etwa 11 Millionen Mal verkauft wurde. Mit der Bilanz sind die Verkehrsunternehmen durchaus zufrieden. Diese Beliebtheit müsse nun genutzt werden, um den ÖPNV deutschlandweit nachhaltig auszubauen. Dabei müsse man auf die Bedürfnisse der Kund:innen eingehen. „Die Fahrgäste kaufen dieses Ticket nicht nur, weil es günstig ist, sondern auch weil sie es überall in Deutschland nutzen wollen“, so VDV-Präsident Ingo Wortmann laut Tagesschau.
Dies heiße aber vor allem, dass man auf die unterschiedlichen Bedürfnisse in den jeweiligen Regionen eingehen müsse. „In den Ballungsräumen brauchen wir bei gutem Angebot dringend zusätzliche Kapazitäten. Und in vielen ländlichen Räumen brauchen wir ebenso dringend insgesamt ein besseres Angebot“, so Wortmann weiter. Er fordert von der Politik verlässliche Finanzierungszusagen. Bis 2030 würden 48 Milliarden Euro für den ÖPNV-Ausbau anfallen, auch damit die Branche ihren Anteil zur Klimawende leisten kann.
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