Verdi kündigt Streiks im Flugverkehr an
Zum Wochenende werden Züge nicht das einzige Verkehrsmittel sein, bei dem Ausfälle und Verspätungen zu erwarten sind. So plant die Gewerkschaft Verdi Warnstreiks im Flugverkehr. Wie es in der entsprechenden Ankündigung heißt, werden Beschäftigte im Luftsicherheitsbereich, die in der Fluggastkontrolle, der Personal- und Warenkontrolle und in Servicebereichen tätig sind, zu einem ganztägigen Warnstreik am Donnerstag, dem 20. April, und Freitag, dem 21. April, aufgerufen. Der Streik beginnt in der Regel in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag und endet in der Nacht von Freitag auf Samstag. Betroffen sind die Flughäfen Düsseldorf, Hamburg und Köln/Bonn.
In diesem Fall gehe es darum, die Zeitzuschläge für Nacht-, Samstags-, Sonntags- und Feiertagsarbeit zu erhöhen und eine bessere tarifliche Regelung zur Entlohnung von Überstunden für die Sicherheits- und Servicekräfte an Verkehrsflughäfen zu finden. Verhandlungen mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) am 11. und 12. April hätten noch nicht zu einer Lösung geführt. „Wir fordern den BDLS auf, in den Verhandlungen am 27. und 28. April endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen, um weitere Streiks zu vermeiden und den Konflikt noch vor Pfingsten zu beenden“, sagte Wolfgang Pieper von der Gewerkschaft Verdi.
EVG und Verdi hatten bereits Ende März parallel gestreikt. Dabei hatten sie fast alle öffentlichen Verkehrsmittel lahmgelegt. Die Logistikbranche hatte im Zuge des bundesweiten Streiktages vor Millionenschäden gewarnt.
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