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GLS hebt Preise für Haustürzustellung an

Veröffentlicht: 04.04.2023
imgAktualisierung: 04.04.2023
Geschrieben von: Redaktion
Lesezeit: ca. 2 Min.
04.04.2023
img 04.04.2023
ca. 2 Min.
GLS Zusteller und Transporter
Raketir / Shutterstock.com
GLS hat die Preise für Lieferungen an einen Paketshop gesenkt, im Gegenzug werden Haustürzustellung ab sofort teurer.


Lieferungen an die Hausanschrift macht GLS jetzt deutlich teurer und folgt damit dem Beispiel anderer Paketdienste.

GLS hat Änderungen an seinem Preismodell für Paketlieferungen vorgenommen. Sendungen, die direkt an einen Paketshop adressiert sind, werden günstiger. Die Preissenkungen gelten für die Paketgrößen XS, S und M und betragen im Schnitt sieben Prozent, wie Paketda berichtet. Bei den Paketklassen L und XL wurden die Gebühren allerdings angehoben:

  • XS-Paket: 3,29 Euro (21 Cent günstig)
  • S-Paket: 3,79 Euro (51 Cent günstiger)
  • M-Paket: 5,19 Euro (21 Cent günstiger)
  • L-Paket: 10,00 Euro (50 Cent teurer)
  • XL-Paket: 20,00 Euro (1,10 Euro teurer)

Um Lieferungen direkt an Shopadressen künftig noch attraktiver zu machen, hat GLS im gleichen Zug die Preise für Haustürzustellungen angehoben. Die Preiserhöhungen rangieren zwischen 5 Cent und 1,10 Euro.

  • XS-Paket: 4,35 Euro (5 Cent teurer)
  • S-Paket: 4,95 Euro (5 Cent teurer)
  • M-Paket: 6,70 Euro (40 Cent teurer)
  • L-Paket: 10,55 Euro (65 Cent teurer)
  • XL-Paket: 20,00 Euro (1,10 Euro teurer)

DPD und Hermes machten den Anfang

Vor wenigen Wochen erst sind die beiden Paketdienste DPD und Hermes ähnliche Schritte gegangen. Während DPD die Preise für sogenannte Shop2Shop-Pakete um 70 Cent gesenkt hat (wir berichteten), hat Hermes die Gebühren für Paketabholungen angehoben. Seit dem 1. März müssen Kunden, die dem Hermes-Boten eine Sendung der Größe M mitgeben, etwas tiefer in die Tasche greifen.

Veröffentlicht: 04.04.2023
img Letzte Aktualisierung: 04.04.2023
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Redaktion

Redaktion

KOMMENTARE
2 Kommentare
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Sven
17.04.2023

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Wir betreiben einen Paketshop und wurden nicht einmal informiert das die Preise gestiegen sind. In einem Paketshop kostet das günstigste Paket ab sofort 5 Euro.

Hier klettertet das kleinste Paket um 50 Cent nach oben und das größte sogar um 2,50.

KEP Dienstleister werden selbst zu ihren Partnern immer unzuverlässiger ....
Jörg
05.04.2023

Antworten

Eine weitere Geschichte aus dem Kapitel... "Wenn Gier das Gehirn frisst..."

Kunden kaufen online weil es bequem und preiswert ist. Das neue Modell, egal ob von GLS, Hermes, DPD, UPS oder DHL umgesetzt ist nichts anderes als eine weitere Preiserhöhung.

Wie man es auch immer sehen will, der größte Aufwand für den Paketdienstleis ter ist die Haustürzustellu ng. Sprich, im Preis ist dieser Teil der Löwenanteil. Die Nachlässe aber nur marginal. Die Kosten auf Empfängerseite sind immens, es würden bei Abholung bis zu 150, statt 1 Fahrzeug auf Tour gehen, über verschwendete Zeit wollen wir gar nicht reden.

Im Endeffekt wird nichts davon passieren, da die Kunden die Hautürzustellun g weiterhin auch zu höheren Preisen buchen werden. Es wird auf Grund des leeren Fasses nur weniger gekauft, das Volumen wird weiter sinken, der Preis weiter erhöht usw..