Post & Paket Deutschland im Abwärtstrend
Allein die gepriesene DHL-Division konnte ein EBIT von rund 7,6 Milliarden Euro (2021: 6,6 Milliarden Euro) erzielen. Der Umsatz von DHL Express stieg von 24,2 Milliarden Euro auf 27,6 Milliarden Euro. Hier machte sich vor allem die Zunahme des durchschnittlichen Gewichts pro Sendung beim Umsatz positiv bemerkbar, wie der Konzern erklärt. Dennoch gab es aufgrund der gestiegenen Kosten und negativen Wechselkurseffekte einen Rückgang beim EBIT um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 4 Milliarden Euro.
DHL eCommerce Solutions konnte ihren Umsatz mit 6,1 Milliarden Euro auf einem ähnlichen Niveau wie 2021 halten (5,9 Milliarden Euro). Hier haben hauptsächlich die getätigten Preismaßnahmen dazu beigetragen, dass trotz des Rückgangs der Sendungsmengen ein Umsatzplus erzielt werden konnte.
Im Bereich Post & Paket Deutschland musste der Logistiker Abstriche machen. Hier lag das Ergebnis mit 1,3 Milliarden Euro rund 500 Millionen Euro geringer als noch im Vorjahreszeitraum, der Umsatz ging von 17,4 Milliarden Euro auf 16,8 Milliarden Euro zurück. Der Logistiker erklärte dies mit der „Normalisierung der Paketmengen bei begrenzten Möglichkeiten zu Preisanpassungen im Briefgeschäft“.
„Wir haben in einem herausfordernden Umfeld Widerstandsfähigkeit und Innovationskraft bewiesen“, fasst Frank Appel, Vorstandsvorsitzender von Deutsche Post DHL Group, die Geschäftszahlen zusammen.
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Das Leben kann so einfach sein.... und schon ist man der TOP MANAGER........ .....
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