Der Post-Chef Frank Appel kritisiert die hohen Lohnforderungen von Verdi scharf.
Seit Anfang des Jahres befinden sich die Deutsche Post DHL Group und die Gewerkschaft Verdi in einem anhaltenden Tarifstreit. Auch nach drei Verhandlungsrunden konnten sich beide Parteien nicht einigen, die Forderungen gehen einfach zu weit auseinander. Erst Ende vergangener Woche hat Verdi ein „Rekordangebot“ der Deutschen Post abgelehnt, nun wird eine Urabstimmung unter den Gewerkschaftsmitgliedern durchgeführt, die zu unbefristeten Poststreiks führen könnte.
Jetzt hat sich auch Frank Appel, Vorstandschef der Deutschen Post DHL Group, zu Wort gemeldet und die „unverhältnismäßige“ Lohnforderung von Verdi scharf kritisiert. „Die Forderung von 15 Prozent in zwölf Monaten umzusetzen, würde unser Post- und Paketgeschäft in Deutschland aufs Spiel setzen – das ist keine Übertreibung“, betont er im Gespräch mit dem Focus. Zwar könne er nachvollziehen, dass die Menschen aufgrund der Inflation und explodierenden Energiepreise aktuell vor großen Herausforderungen stehen und sich fragen, wie sie „über die Runden kommen sollen“. Allerdings habe er als Vorstandschef auch die Verantwortung, „unsere Arbeitsplätze langfristig zu erhalten. Wenn ich heute die Löhne unverhältnismäßig erhöhen würde, würden sich in zwei, drei Jahren die Gewerkschaften darüber beklagen, dass wir Personal abbauen müssen, weil wir Verluste machen.“
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Wenn der Vorstandsvorsit zende einer AG, 2 stellige Preiserhöhungen vornimmt ist das alles ok, wollen die Mitarbeiter, ohne die Herr Appel seine Pakete selbst fahren müsste, nach Jahren, etwas vom Milliardenkuche n ab haben, um selbst die gestiegenen Lebensunterhalt skosten überhaupt noch stemmen zu können, ist dies verwerflich.
Herr Appel sollte sich für seine Doppelmoral schämen!
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