Lieferando-Fahrer sollen für ihre Arbeit besser entlohnt werden und einen Tarifvertrag erhalten, so die Forderung der Gewerkschaft.
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) setzt sich für eine bessere Entlohnung bei Lieferando ein und fordert einen Tarifvertrag für die angestellten Lieferfahrer. Die rund 7.000 Beschäftigten sollen neben einem garantierten Stundenlohn von 15 Euro außerdem angemessene Zuschläge für die Arbeit am Abend sowie an Sonn- und Feiertagen erhalten. „Die Beschäftigten wollen keine zeitlich begrenzten Sonderzahlungen und Bonusprogramme, sondern gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne für alle, garantiert durch einen Tarifvertrag“, betont NGG-Referatsleiter für das Gastgewerbe, Mark Baumeister, beim Manager Magazin.
Tarifverträge seien laut NGG ein „Gütesiegel für gute Arbeit“ und verhindern, dass „Beschäftigte den Launen des Arbeitgebers ausgeliefert sind“. Zudem soll den Lieferfahrern auf diese Weise Wertschätzung für ihre harte Arbeit entgegengebracht werden.
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