Das britische Zustellunternehmen hat in den ersten sechs Monaten hohe Verluste eingefahren und will nun einen Teil der Belegschaft entlassen.
Bis Sommer nächsten Jahres will die Royal Mail rund 10.000 Stellen streichen. Das gab der britische Zustelldienst jetzt bekannt. Insgesamt 6.000 Beschäftigte sollen entlassen werden, weitere 4.000 Stellen werden durch natürliche Fluktuation abgebaut, indem das Unternehmen beispielsweise ausscheidende Mitarbeiter nicht ersetzt.
Grund für die Massenentlassung sind die hohen Verluste, welche der Konzern im Jahr 2022 einstecken muss. In den ersten sechs Monaten des aktuellen Jahres belief sich das Minus auf 219 Millionen Pfund. Im Vorjahreszeitraum konnte die Royal Mail noch ein Plus von 235 Millionen Pfund verzeichnen. Für das Gesamtjahr rechnet der Zustelldienst mit Verlusten in Höhe von 350 Millionen Pfund. Sollten Kunden auf Dauer weniger bestellen, könnten diese sogar 450 Millionen Pfund erreichen.
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