Kritik: Warnstreiks seien „verantwortungslos“
Von Arbeitgeberseite gab es bislang das Angebot, die Löhne im kommenden Jahr um 3,2 Prozent und im Folgejahr nochmals um 2,8 Prozent anzuheben. Darüber hinaus sei sie mit Einmalzahlungen in Höhe von insgesamt 600 Euro einverstanden, so der NDR weiter. Laut Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) sei das Angebot in Anbetracht von Entlastungen, die die Bundesregierung auf den Weg gebracht hat, angemessen.
An den angekündigten Streiks übte der ZDS harsche Kritik. In einer Zeit, in der die Lieferketten weltweit gestört seien, Engpässe den Schienenverkehr beherrschen und „eine große Welle verspäteter Schiffe“ erwartet werde, seien entsprechende Arbeitsniederlegungen „verantwortungslos“, wird der Verband weiter zitiert. „Wir rufen die ver.di-Bundestarifkommission dazu auf, auf Streiks zu verzichten und auf Grundlage unseres guten ersten Angebots zu verhandeln.“
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Antworten
Es sollte doch klar sein, dass durch deren Streiks die Lieferkettenpro blematik ansteigt und damit auch die Kosten und somit auch die Inflation weiter steigt.
Was hilft dann eine ggf. erreichte Lohnerhöhung, wenn im gleichen Maße auch die Inflation steigt.
Sinnloser geht es wohl nicht mehr.
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