Der Zoll hat am Hamburger Hafen einen Versuch vereitelt, große Mengen Rauschgift in einem Gemüsecontainer zu schmuggeln.
Als größter deutscher Seehafen nimmt der Hamburger Hafen eine wichtige Position in der hiesigen logistischen Infrastruktur ein. Mit Blick auf seine Größe und Bedeutung als Umschlagpunkt steht der deutsche Zoll allerdings auch hier vor der immensen Aufgabe, illegalen Transport und insbesondere den Schmuggel verbotener Güter zu unterbinden. Und das immer wieder auch mit großen Erfolgen, wie ein neuer Fall zeigt.
Im Rahmen einer Routinekontrolle fanden Zollfahnder am Hafen der Hansestadt jüngst rund 120 Kilogramm Kokain, das in einem Container voller Brokkoli versteckt war. Ursprung der Ladung sei vermutlich Südamerika gewesen. Da das gefundene Rauschgift den Experten nach auf etwa das Doppelte des Gewichts hätte gestreckt werden können, hätte sich das Kokain wohl für rund zwölf Millionen Euro verkaufen lassen, berichtet Spiegel Online.
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