Immer mehr Anbieter mischen in der Kurierbranche mit – was die Diskussion um die dabei vorherrschenden Arbeitsbedingungen befördert. Ein StartUp will diese Dienstleistung fairer gestalten.
Mit Gorillas, Wolt, Flink, Getir, Foodpanda, jüngst auch Wuplo und weiteren Anbietern wie Edeka und Penny steigt die Anzahl der Express-Lieferdienste im sogenannten Quick-Commerce-Markt stetig – befördert werden diese durch neue Kundenbedürfnisse im Zuge der Corona-Pandemie.
Während die teils noch jungen Unternehmen damit gute Umsätze fahren, steht längst auch der Arbeitsalltag der Rider auf dem Prüfstand: So gab es etwa beim Lebensmittel-Expresslieferanten Gorillas heftige Kritik und Streiks wegen der Arbeitsbedingungen, die den Service OnlinehändlerNews zufolge sogar einige Kunden und einen potenziellen Investor kosteten. In eine ähnliche Richtung geht auch die Forderung nach höheren Löhnen von Lieferando-Kurieren.
Das StartUp Radkurier24 will nicht zuletzt wegen prekärer Arbeitsverhältnisse der Kuriere einen anderen Ansatz in der Branche verfolgen: „Wir möchten einen klimafreundlichen Beitrag leisten und eine faire Alternative für Kuriere. Umweltschutz und faire Bezahlung sind uns wichtig“, erklärt Co-Gründer Martin Hawel.
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