Die Deutsche Post hat in einigen Fällen offenbar nicht korrekt über Streiks informiert. Das bemängelt die Bundesagentur für Arbeit in Baden-Württemberg. Nun droht der Post ein Bußgeld – in Höhe von 2000 Euro für jeden Verstoß.
„Aus Baden-Württemberg lagen uns nur Streikwarnungen vor“, berichtet ein Sprecher der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. „Jetzt prüfen wir, ob bei der gesetzlich vorgeschriebenen Streikanzeige alles korrekt verlaufen ist oder nicht.“ Damit bestätigt der Sprecher nach Angaben von RuhrNachrichten.de auch teilweise Berichte der Linksfraktion im Bundestag.
Wie weit die Versäumnisse der Post im Poststreik reichen, ist noch nicht bekannt. Die Linken-Abgeordnete Brigitte Zimmermann habe zuerst berichtet, dass in Baden-Württemberg 4000 Beschäftigte in einen unbefristeten Ausstand getreten seien. Die Post habe aber nur 14 Warnstreiks angemeldet.
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