Digital-Spedition Sennder sammelt Millionenbetrag ein

Veröffentlicht: 02.06.2021
imgAktualisierung: 02.06.2021
Geschrieben von: Hanna Behn
Lesezeit: ca. 2 Min.
02.06.2021
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T. Schneider / Shutterstock.com
Der Digitalspediteur Sennder wurde 2015 in Berlin gegründet – und wird inzwischen mit über 815 Mio. Euro bewertet. Jetzt sicherten sich die Berliner frisches Kapital.


Sennder, Spezialist für Komplettladungen, wird im Speditionsgeschäft zunehmend zu einem der wichtigsten Player. Jetzt konnten sich die Berliner frisches Kapital sichern. 

Umgerechnet etwa 65 Millionen Euro hat die 2015 gegründete Digitalspedition Sennder aktuell erhalten. Angeführt wurde die entsprechende D-Finanzierungsrunde von Baillie Gifford – die Investment-Management-Firma hat bereits namhafte Unternehmen wie Amazon, Tesla, Auto1 oder Spotify mit Finanzmitteln bedacht.  

Bis heute hat Sennder damit insgesamt über 285 Millionen Euro Kapital eingesammelt und wird mit mehr als 815 Millionen Euro bewertet. Der frühestens für das Jahr 2023 geplante Börsengang des Komplettladungsspezialisten könnte damit bereits näher rücken: Jemand, „der uns bei der Vorbereitung auf den IPO unterstützt“, hätte bislang im Investorenkreis noch gefehlt, erklärte Sennder-Chef David Nothacker laut Handelsblatt

Wachstum durch Akquisitionen

Mit dem frischen Kapital wolle Sennder seine Expansion in ganz Europa vorantreiben: „Wir werden unsere Präsenz in Europa weiter ausbauen und weitere Frachtführer und gewerbliche Verlader an Sennders digitale Plattform anbinden und gleichzeitig unser digitales Angebot, wie beispielsweise SaaS, ausbauen“, erläutert Mitbegründer Notacker zu seinen Plänen in der offiziellen Mitteilung zur Finanzierungsrunde. „Akquisitionen und strategische Partnerschaften sind ein wesentlicher Teil dieser Strategie“, erklärt er weiter.

Im Herbst vergangenen Jahres hatte Sennder etwa die digitalen Speditionen Uber Freight Europe und Everroad übernommen und ist darüber hinaus ein Joint Venture mit dem italienischen Postdienstleister Poste Italiane eingegangen. Im Februar hatten die Berliner zudem ihre strategische Partnerschaft mit Zeitfracht gestartet, im Mai wurde der niederländische Logistiker Cars&Cargo übernommen.

Zudem soll Geld in das Tech-Segment, die Forschung und Entwicklung von Automatisierung sowie in die Digitalisierung und Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs fließen.

Veröffentlicht: 02.06.2021
img Letzte Aktualisierung: 02.06.2021
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Hanna Behn

Hanna Behn

Hanna widmet sich am liebsten den Themen E-Commerce-Trends, Leadership und Unternehmertum.

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