Sennder, Spezialist für Komplettladungen, wird im Speditionsgeschäft zunehmend zu einem der wichtigsten Player. Jetzt konnten sich die Berliner frisches Kapital sichern.
Umgerechnet etwa 65 Millionen Euro hat die 2015 gegründete Digitalspedition Sennder aktuell erhalten. Angeführt wurde die entsprechende D-Finanzierungsrunde von Baillie Gifford – die Investment-Management-Firma hat bereits namhafte Unternehmen wie Amazon, Tesla, Auto1 oder Spotify mit Finanzmitteln bedacht.
Bis heute hat Sennder damit insgesamt über 285 Millionen Euro Kapital eingesammelt und wird mit mehr als 815 Millionen Euro bewertet. Der frühestens für das Jahr 2023 geplante Börsengang des Komplettladungsspezialisten könnte damit bereits näher rücken: Jemand, „der uns bei der Vorbereitung auf den IPO unterstützt“, hätte bislang im Investorenkreis noch gefehlt, erklärte Sennder-Chef David Nothacker laut Handelsblatt.
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