Das Kölner StartUp Lieferlotse will weltweite Transporte vereinfachen und verbindet Liefertransporte mit verfügbaren Spediteuren.
Was für den einen nur noch Schrott ist, kann für den anderen ein wahrer Schatz sein. Besonders über Ebay Kleinanzeigen wechseln Gebrauchsgegenstände tagtäglich den Besitzer. Was aber, wenn der Gegenstand zu groß für ein Paket ist? Wie lassen sich Räder oder andere sperrige und große Gegenstände sicher und im besten Fall preisgünstig transportieren? Vor diesem Problem stand auch Felix Hartmann, einer der Gründer von Lieferlotse. „Es müsste eine App geben, auf der man so einen Transportauftrag einstellen kann und die diesen dann mit Transporteuren matcht, die genau diese Strecke fahren“ – so die relativ einfache Antwort. Gesagt, getan und gemeinsam mit Marcel Schmidt und Stefan Oertel wurde Lieferlotse – „Die Mitfahrzentrale der Dinge“ – ins Leben gerufen.
Das Kölner StartUp verbindet über eine Web-App gewünschte Lieferaufträge mit Partnern, die zur gewünschten Zeit in die richtige Richtung fahren. „Für private Transporteure ergibt sich der Nutzen daraus, dass sie ihre täglichen Wege nutzen können, um Transporte zu übernehmen. Für gewerbliche Transporteure gehören ungenutzte Leerfahrten der Vergangenheit an“, erklärt Mitgründer Marcel Schmidt die Vorteile von Lieferlotse. „Die Auftraggeber wiederum profitieren davon, Gegenstände transportieren lassen zu können, die so nicht oder nur zu sehr hohen Kosten von den bisherigen Dienstleistern transportiert werden.“ Technisch gesehen kann Lieferlotse bereits jetzt auf der ganzen Welt genutzt werden und hat immer mal wieder Anfragen zu innereuropäischen Transporten, bis jetzt wird die App nach Angaben der Gründer aber nur in Deutschland beworben.
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