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Luftpost liegen geblieben: Warnstreik im Postzentrum am Frankfurter Flughafen

Veröffentlicht: 12.03.2021
imgAktualisierung: 12.03.2021
Geschrieben von: Corinna Flemming
Lesezeit: ca. 2 Min.
12.03.2021
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ca. 2 Min.
Streikende Arbeiter
David Tadevosian/Shutterstock.com
Im Postzentrum am Frankfurter Flughafen wurde gestreikt. Mehrere Zehntausend Sendungen sind liegen geblieben.


Am Donnerstag, dem 11.03., gab es im Postzentrum am Flughafen Frankfurt einen Warnstreik. Tausende internationale Sendungen waren betroffen.

Im Postzentrum am Frankfurter Flughafen sind am gestrigen Donnerstag Zehntausende Luftpostsendungen liegen geblieben, Grund war ein Warnstreik der Belegschaft des Airmail Center Frankfurt (ACF). Die Gewerkschaft Verdi hatte zu den Arbeitsniederlegungen aufgerufen, sie will einen Haustarifvertrag für die Beschäftigten durchsetzen. Trotz der seit rund einem Jahr laufenden Verhandlungen, konnten noch keine Ergebnisse erzielt werden.

„Mit dieser Aktion soll den berechtigten Forderungen unserer Mitglieder Nachdruck verliehen werden“, betont Verdi-Verhandlungsführer Andreas Jung bei der Frankfurter Neuen Presse (FNP).

Signal auch an die Deutsche Post AG

Inwieweit Kunden die Auswirkungen des Streiks zu spüren bekommen werden, ist nicht bekannt. Laut Verdi hätten sich 60 der 200 Beschäftigten an den Arbeitsniederlegungen beteiligt, in der Frühschicht hätte so nur ein Notdienst aufrecht erhalten werden können. „Wir wollen nur ein Signal setzen, die Zeit des Hinhaltens der Belegschaft ist vorbei, es müssen verbindliche Regelungen her, ein weiteres Warten ist nicht mehr hinnehmbar“, lautet die Forderung von Driton Dobraj, Verdi-Gewerkschaftssekretär laut Paketda.

Die Streiks seien auch ein Signal an die Deutsche Post AG, die das Airmail Center Frankfurt als Joint Venture gemeinsam mit der Lufthansa Cargo AG und Fraport AG betreibt. Laut Verdi können sich die Unternehmen nicht aus der Verantwortung ziehen, „im Airmail Center Frankfurt (ACF) die eigenen Dienstleistungen billig erbringen zu lassen“, soll es laut der FNP vom Verhandlungsführer heißen.

Am kommenden Mittwoch, den 17.03.2021, soll die nächste Verhandlungsrunde geführt werden. Verdi hat bereits angekündigt, zu weiteren Streiks aufzurufen, sollte es keine Reaktion von Arbeitgeberseite geben.

Veröffentlicht: 12.03.2021
img Letzte Aktualisierung: 12.03.2021
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Corinna Flemming

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