Wegen der schieren Masse an Paketen soll es bei der DHL aktuell zu Verzögerungen kommen. Diese seien in der Hochsaison allerdings nichts Ungewöhnliches, wie der Konzern bestätigt.
Am 1. Dezember hat die Deutsche Post DHL Group fast 11 Millionen Pakete an einem Tag bearbeitet, so viel wie noch nie zuvor. Dass es vor Weihnachten zu hohen Sendungsmengen kommt, ist nicht Ungewöhnliches, durch die Coronakrise wird in diesem Jahr zusätzlich mehr versendet und empfangen. Nun sollen die Rekordmengen allerdings zu Problemen beim Logistiker führen. Wie der Business Insider schreibt, sei in einer internen Analyse des Unternehmens von „hohen Rückständen“ die Rede. Sonderabholungen wurden laut dem Portal verschoben und sogar storniert, Pakete werden nicht rechtzeitig ausgeliefert und auch bei der Briefzustellung soll es zu Verzögerungen kommen.
Auf Nachfrage des Logistik Watchblogs bestätigte uns ein Sprecher der Deutschen Post DHL Group den Rekordwert an Paketen am vergangenen Dienstag, dem 1. Dezember. „Dass es in solchen Wochen auch tageweise an einzelnen Standorten Rückstände geben kann, ist für die Hochsaison nicht ungewöhnlich. Daher haben wir unsere Geschäfts- wie auch unsere Privatkunden rechtzeitig darauf hingewiesen, dass es in dieser besonderen Situation vor Weihnachten zu Verzögerungen kommen kann“.
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