Die diesjährige Hauptversammlung der Deutschen Post DHL Group fand aufgrund der aktuellen Corona-Situation virtuell statt. Die Aktionäre beteiligten sich rege mit zahlreichen Fragen.
Auf der Hauptversammlung 2020 trat Konzernchef Frank Appel zunächst mit Gesichtsmaske – in den Konzernfarben – ans Mikro. Dies verdeutlichte wohl auch symbolisch den neuen, coronabedingten Rahmen, in dem die diesjährige Veranstaltung stattfand. Sie wurde ohne physische Präsenz der Aktionäre und ihrer Bevollmächtigten durchgeführt, ausgenommen davon waren die Stimmrechtsvertreter.
„Corona hat unser Leben verändert“, erklärte Appel in seiner Rede vor den Aktionären. „Die Pandemie ist eine der größten Krisen der jüngeren Geschichte. Sie stellt viele Menschen und Unternehmen auf eine harte Probe. Auch in unserem Geschäft spüren wir die Folgen. Doch können wir mit Stolz sagen: Wir haben die Krise bisher gut gemeistert. Sie zeigt, wie robust Deutsche Post DHL Group ist.“ Darüber hinaus betonte der DPDHL-Chef die Bedeutung des Logistikers während der Corona-Pandemie und verglich Logistik mit Strom aus der Steckdose: „Im Normalfall nimmt man Logistik kaum wahr, weil alles läuft. Was wir an Logistik haben, erkennen wir erst in einer solchen Situation.“
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