Um die Situation rund um die Coronakrise zu meistern, musste die Deutsche Post DHL Group Prozesse umorganisieren und Schutzmaßnahmen ergreifen. Sollte sich die Lage wieder verschärfen, sieht sich der Logistiker gut aufgestellt.
„Insgesamt gilt, dass unser Unternehmen die Corona-Krise bislang sehr gut bewältigt hat“, zieht die Deutsche Post DHL Group ein erstes Fazit nach den vergangenen Monaten der Pandemie und auf Nachfrage des Logistik Watchblogs. Wie die meisten Unternehmen, war auch der Bonner Logistiker auf die Krise zu Beginn des Jahres nicht vollständig vorbereitet, seit dem Ausbruch mussten frühzeitig und vor allem zügig Schutzmaßnahmen in allen Bereichen ergriffen werden.
„Dazu gehören z. B. die Reorganisation von Abläufen in unseren Betriebsstätten, um Abstandsregeln zu gewährleisten, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, die Einführung eines 2-Wellen-Verfahrens in Zustellstützpunkten, um den Kontakt zwischen unseren Zustellern zu minimieren, und die kontaktfreie Zustellung“, erklärt Pressesprecherin Sarah Preuß. Zusätzlich wurden von der Deutschen Post DHL Group großflächige Reihentests auf Covid-19 durchgeführt, „um einen Eintrag von Infektionen in unsere Betriebsstätten und damit etwaige Folgeinfektionen unserer Beschäftigten zu minimieren.“ Anfang Mai hieß es, das Unternehmen wolle über 10.000 seiner Mitarbeiteter testen lassen.
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