Halbleere Containerschiffe und ein deutlicher Rückgang beim Umschlag – Die Coronakrise hat die Hamburger Logistikunternehmen hart getroffen.
Während der Corona-Pandemie ist nicht nur die Nachfrage nach Industriegütern zurückgegangen, auch haben viele Firmen ihre Produktion deutlich zurückgefahren, die Anzahl der zu transportierenden Waren sank erheblich. Die dadurch gefallenen Im- und Exporte sorgten auch an Deutschlands größtem Hafen für gedrückte Stimmung. „Der Hamburger Hafen und mit ihm die Seehafenspediteure leiden unter einem starken Einbruch des Umschlags“, bestätigt Willem van der Schalk, Vizepräses der Handelskammer und Vorsitzer des Vereins Hamburger Spediteure e. V. laut der Verkehrsrundschau.
Wie eine Umfrage der Handelskammer gemeinsam mit verschiedenen Verbänden der Branche ergab, rechnen rund 80 Prozent der Unternehmen in diesem Jahr mit einem erheblichen Umsatzrückgang, zum Teil um mehr als die Hälfte.
Kommentar schreiben