Ein Luftfracht-StartUp will die Buchung von Frachtkapazitäten bei Fluglinien optimieren – mit frischem Kapital.
Reise- und Kontaktbeschränkungen sowie weitere Sicherheitsmaßnahmen im Zuge einer Eindämmung des Coronavirus führten zu insgesamt deutlich weniger Passagierflügen. Weltweit fehlen deshalb aktuell etwa 30 Prozent der Transportkapazitäten, denn Passagiermaschinen befördern rund 50 Prozent der Luftfracht als Beiladung. Bei den Airlines, darunter auch die Lufthansa oder jüngst Ryanair (wie etwa der Spiegel berichtet), führt das zu Einbußen.
Die Cargo One GmbH (cargo.one) bietet eine digitale Plattform, bei der Logistiker Luftfrachtkapazitäten buchen und Fluglinien diese wiederum vermarkten können. Die Angebote liegen dabei in Echtzeit vor. In der aktuellen Situation gewinnt genau dieses Geschäftsmodell an Relevanz. Das Berliner StartUp will nun wachsen und sammelte dafür 18,6 Millionen US-Dollar, umgerechnet also ca. 16 Millionen Euro, von Investoren ein.
Kommentar schreiben