Die Nachfrage nach Logistikimmobilien bleibt auch in der Coronakrise groß, derzeit gebe es aber nicht genügend Angebot für teure Verkäufe. Das Transaktionsvolumen stieg im ersten Halbjahr dennoch.
In der Coronakrise gibt es nur wenige Konstanten. Die Logistikbranche manövriert aber halbwegs sicher durch die Krise, da der Online-Handel weniger betroffen ist als andere Branchen und das Paketvolumen daher kaum sinkt. „Verhältnismäßig stabil“ ist auch die Nachfrage nach Logistikimmobilien, wie das Handelsblatt schreibt. Das Transaktionsvolumen am deutschen Gewerbeimmobilienmarkt ging zwischen April und Juni um etwa ein Fünftel zurück, das Volumen bei Logistikimmobilien sank aber nur um neun Prozent.
Im ersten Halbjahr 2020 wurden im Logistikbereich 3,8 Milliarden Euro umgesetzt – ein Wachstum von 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Experten sehen in der Krise einen Beschleuniger für den Online-Handel. Mehr Pakete erfordern mehr Lagerflächen in der Logistik. „Wir beobachten, dass viele Investoren Geld einsammeln, um großvolumig in paneuropäische und globale Logistik zu investieren“, erklärt Jan Linsin, Leiter der Analyseabteilung beim Immobiliendienstleister CBRE.
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