Aufgrund der Corona-Pandemie fehlen Transportkapazitäten in Passagierflugzeugen. Das zeigt sich aktuell unter anderem bei der Lufthansa.
Die Lufthansa ist durch die Coronakrise merklich angeschlagen. Zehntausende Stellen sind gefährdet, weshalb die Bundesregierung ein neun Milliarden schweres Rettungspaket geschnürt hat. Normalerweise würde 50 Prozent der Luftfracht als Beiladefracht in Passagierflügen befördert. Aufgrund der weltweit gestrichen Personenflüge fiel dem Konzern dieser Frachtraum weg.
Jetzt setze die Lufthansa ihre Hoffnungen auf das Frachtgeschäft des Tochterunternehmens Lufthansa Cargo. Cargo-Vertriebschefin Dorothea von Boxberg geht für die kommenden Jahre von einer anhaltend hohen Nachfrage für den Transport von Gütern in reinen Frachtern aus, erklärte sie laut Süddeutscher Zeitung auf einer Air-Cargo- und Logistik-Branchenkonferenz am 2. Juli. Weltweit fehlten 30 Prozent der bisherigen Frachtkapazitäten. Die Lage erhole sich nur langsam, deshalb wären verbleibende Transportkapazitäten zunächst stärker ausgelastet. Das führe auch zu steigenden Preisen für diese Angebote.
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