Corona-Ausbruch: DPD schließt Paketzentrum

Veröffentlicht: 18.05.2020
imgAktualisierung: 18.05.2020
Geschrieben von: Redaktion
Lesezeit: ca. 2 Min.
18.05.2020
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Coronavirus COVID-19 unter dem Mikroskop
Andrii Vodolazhskyi/Shutterstock.com
Im DPD-Paketdepot Hückelhoven haben sich mehrere Angestellte mit dem Coronavirus infiziert. Der Standort musste deswegen nun geschlossen werden.


Im Paketdepot Hückelhoven (Kreis Heinsberg) haben sich mehrere DPD-Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Der Logistik-Konzern musste den Standort deswegen nun schließen.

Vergangenen Freitag musste DPD seinen Standort in Hückelhoven (Kreis Heinsberg) schließen. Im Paketzentrum wurden mehrere Mitarbeiter positiv auf Covid-19 getestet. Alle dort tätigen Arbeitskräfte, inklusive der Zusteller und Mitarbeiter des Hallenunternehmers, wurden daraufhin in eine zweiwöchiger Quarantäne geschickt, wie der Logistiker bestätigt.

Im Paketzentrum arbeiten insgesamt 400 Beschäftigte, rund 80 davon sollen am Coronavirus erkrankt sein, so die Tagesschau. Wann DPD den Betrieb im Depot wieder aufnehmen kann, ist nicht bekannt. Nach Angaben des Konzerns werden nun umfangreiche Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten stattfinden. Trotz der vorübergehenden Schließung soll die Paketabholung und -zustellung im Zustellgebiet von Hückelhoven von benachbarten DPD-Standorten weiterhin sichergestellt werden.

DHL bestätigt ebenfalls Coronafälle

Auch bei der DHL haben sich inzwischen mehrere Mitarbeiter mit dem Virus infiziert. Nach Information der Hamburger Morgenpost wurden die Coronafälle im DHL-Paketzentrum Neumünster entdeckt. „Der Anteil positiv getesteter Mitarbeiter lag dabei im unteren einstelligen Prozentbereich“, erklärt Stefan Laetsch, Pressesprecher der Deutsche Post DHL Group. Die betroffenen Angestellten sowie einige weitere sollen sich nun in häuslicher Quarantäne befinden, der Betrieb am DHL-Standort läuft allerdings ohne Einschränkungen weiter. „Für jeden einzelnen Standort halten wir zudem Notfallpläne bereit, um die Aufrechterhaltung unseres Betriebs zu gewährleisten“, betont der Pressesprecher.

Veröffentlicht: 18.05.2020
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