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Corona lässt Gewinn der Deutschen Post DHL Group einbrechen

Veröffentlicht: 12.05.2020
imgAktualisierung: 12.05.2020
Geschrieben von: Corinna Flemming
Lesezeit: ca. 2 Min.
12.05.2020
img 12.05.2020
ca. 2 Min.
DPDHL Fahnen
nitpicker / Shutterstock.com
Die Coronakrise und das Aus von StreetScooter lassen die Gewinne der Deutschen Post DHL Group erheblich einbrechen.


Die Corona-Pandemie setzt der Deutschen Post DHL Group ordentlich zu und ließ den Gewinn erwartungsgemäß dahin schmelzen.

Vor gut einem Monat musste die Deutsche Post DHL Group ihre Prognose für das Jahr 2020 zurücknehmen, die Corona-Krise hatte bereits Anfang April dem Logistiker erheblich zugesetzt. Die jetzt veröffentlichten Geschäftszahlen bestätigen die Entwicklung. Im ersten Quartal 2020 erwirtschaftete der Konzern einen Gewinn von 301 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum lag der Wert noch bei 746 Millionen Euro, ein Rückgang also um fast 60 Prozent. Den Umsatz konnte die DPDHL um 0,9 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro anheben. Allerdings brach auch das operative Ergebnis (Ebit) um fast die Hälfte auf 592 Millionen Euro ein.

Dennoch zeigte sich Unternehmenschef Frank Appel optimistisch: „Mit 550.000 Mitarbeitern in allen Ländern der Welt und unserem unvergleichlichen, weltumspannenden Logistiknetzwerk leisten wir einen elementaren Beitrag zur Krisenbewältigung. Wir transportieren Schutzausrüstung und Medikamente, sichern Lieferketten für die Industrie und helfen bei der Versorgung der Bevölkerung. Wir sind stolz auf unsere Teams, die täglich das Unmögliche möglich machen. Sie bilden auch die Basis dafür, dass sich Deutsche Post DHL Group trotz der weltweiten Herausforderungen im ersten Quartal gut entwickelt hat.“

StreetScooter-Aus verursacht Kosten in Millionenhöhe

Aber nicht nur die Corona-Pandemie wirkte sich auf die Unternehmenszahlen in den vergangenen Monaten aus. Auch das Ende der hauseigenen Unternehmenstochter StreetScooter, dessen Produktion man noch in diesem Jahr einstellen werde, bekam die Deutsche Post DHL Group deutlich zu spüren. Das Unternehmen spricht von „entstandenen Belastungen für die Neuausrichtung der StreetScooter-Aktivitäten in Höhe von 234 Millionen Euro“.

Im Post- und Paketgeschäft verzeichnete der Konzern ein Auf und Ab. Während im Bereich Post ein deutlicher Rückgang vom Dialog Marketing zu spüren war, stiegen die Paketmengen aufgrund des zunehmenden Online-Handels rasant an. Das operative Ergebnis in dem Segment verbesserte sich im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 47,1 Prozent auf 334 Millionen Euro. Wie der Logistiker bestätigt, sind die vorgenommenen Preiserhöhungen für Brief- und Paketsendungen ausschlaggebend für die gestiegenen Einnahmen.

Veröffentlicht: 12.05.2020
img Letzte Aktualisierung: 12.05.2020
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Corinna Flemming

Corinna Flemming

KOMMENTARE
1 Kommentare
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Petra
18.05.2020

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na dann wird es ja Zeit, dass man bald wieder Warenpost in die USA und die vielen anderen Länder versenden kann. Das ist kein Zustand!
Als Brief darf man nicht versenden und als Paket würde man Unsummen bezahlen.