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Über die Hälfte der deutschen Logistikbetriebe hat Kurzarbeit angemeldet

Veröffentlicht: 06.05.2020
imgAktualisierung: 06.05.2020
Geschrieben von: Redaktion
Lesezeit: ca. 2 Min.
06.05.2020
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Akte Kurzarbeit
zabanski/Shutterstock.com
Die Kurzarbeit hat in Deutschland fast alle Branchen ereilt. Bei Logistikbetrieben sind es über die Hälfte.


Beschäftigte aus fast allen Branchen sind aufgrund der Coronakrise aktuell von Kurzarbeit betroffen. Auch Logistik- und Transportbetriebe leiden stark unter der Pandemie.

Gastronomie-Betriebe (99 Prozent) und Hotels (97 Prozent) sind durch die Coronakrise aktuell am stärksten von Kurzarbeit betroffen. Ganz so heftig sieht es in der Transport- und Logistikbranche zwar noch nicht aus, allerdings musste auch hier bereits jedes zweite Unternehmen Kurzarbeit anmelden. Das geht aus einer branchenübergreifenden Befragung des Ifo-Instituts aus dem April hervor. „Das schlägt alle Zahlen aus der Finanzkrise von 2009“, kommentiert Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Befragungen, die Ergebnisse laut der Verkehrsrundschau.

KEP-Dienste über dem Durchschnitt

Der Durchschnitt aller Branchen liegt bei 50 Prozent, sowohl die Bereiche Lagerei und Erbringung sonstiger Dienstleistungen für den Verkehr als auch die Post-, Kurier- und Expressdienste liegen darüber. Hier haben 55 bzw. 56 Prozent der Unternehmen ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Bei der Schifffahrt (63 Prozent) und in der Luftfahrt (91 Prozent) sieht es sogar noch düsterer aus. Allerdings zählt zu Letzterem auch der touristische Personenverkehr, der aktuell fast komplett brachliegt.

Bundesländerübergreifend konnte die Untersuchung des Ifo-Instituts ebenfalls deutliche Unterschiede feststellen. Bayern mit 54 Prozent und Baden-Württemberg mit 53 Prozent sind über alle Branchen hinweg von der Kurzarbeit am stärksten betroffen. In Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sieht es mit 43 Prozent sowie in Rheinland-Pfalz und Saarland mit 39 Prozent etwas besser aus.

Veröffentlicht: 06.05.2020
img Letzte Aktualisierung: 06.05.2020
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Redaktion

Redaktion

KOMMENTARE
1 Kommentare
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Kurzarbeitsbetrug
12.05.2020

Antworten

Man fragt sich warum Kurzarbeit. Kurzarbeit sorgt für Bezahlung wenn wegen unausweislicher Maßnahmen, schon das wäre anzuzweifeln, s. Schweden, Geschäft wegbricht. Jedoch ist es gegenteilig, nie war soviel Geschäft da, wie in der Logistik: https://www.logistik-watchblog.de/unternehmen/2478-coronakrise-geduld-kunden-paketversand-auf-probe.html

Wir warten seit wochen auf wichtige Lieferungen weil, Aussage Lieferant, die Lieferung zwar raus sei aber bei den Paketdiensten keine Mitarbeiter da sind, weil die alle auf Kurzarbeit sind. Kurzarbeit obwohl genug Arbeit da ist, ist Betrug.

Das gleiche im Großhandel. Ware ist nicht da, Getränke, weil, zwar nachbestellt, aber immer nur in kleinen Mengen nachgeliefert, eine Palette alle paar Tage, weil der Lieferant auf Kurzarbeit sei.