Ein StartUp nimmt Verpackungen von Online-Bestellungen ins Visier und will hierzu eine nachhaltigere Alternative bieten.
Bisher werden vorrangig Pappkartons zum Versand von Waren eingesetzt, viele davon werden nur ein- oder zweimal verwendet, bevor sie entsorgt werden. Auch sind Verpackungen häufig viel zu groß, weil es Unternehmen mehr Geld kostet, wenn Angestellte zu lange über eine richtige Versandgröße der Kartons nachdenken.
Versandboxen, die im Gegenzug bis zu Tausende Male wiederverwendet werden können, könnten hier Abhilfe schaffen. Dadurch würden sich verpackungsbedingte CO2-Emissionen um 90 Prozent reduzieren – das ist die Auffassung des deutsch-französischen StartUps LivingPackets. Das Unternehmen hat spezielle Kunststoffbehälter namens „The Box“ entwickelt, die entsprechend oft genutzt werden können, und dank speziellem Schloss und Netz auch ohne Paketklebeband und Füllmaterial auskommen. Zunächst war das Unternehmen 2018 in Frankreich gestartet, hier hatten Tests ergeben, dass aufgrund des Wegfalls von Klebeband oder Füllung Waren 30 Prozent schneller verpackt werden konnten. Auch sind die Boxen mit Tracking-Sensoren und Kameras ausgestattet, Versandlabels werden durch ein digitales Display ersetzt.
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