Dass bei den gigantischen Paketmengen, die die DHL tagtäglich quer durch die Republik karrt, auch mal etwas schieflaufen kann, ist klar. Doch wenn ein Paket sich zum Hauptdarsteller in Schrödingers Gedankenexperiment mausert, wird es richtig spannend.
Kürzlich habe ich neue PC-Hardware bestellt, nachdem mein Computer an einem akuten Mainboard-Infarkt gestorben war. Doch bei der Zustellung der bestellten Teile hat die DHL sich sowohl von ihrer besten als auch ihrer verwirrendsten Seite gezeigt. Die beste Seite: Eines der Pakete wurde zügig bearbeitet und kam einen Tag früher als vom Händler angekündigt bei mir an. Mit der Mail-Ankündigung über die Zustellung am Morgen des betreffenden Tages ein rundum zufriedenstellendes Erlebnis, das sich sehen lassen kann.
Doch die verwirrende Seite sollte mich noch länger beschäftigen. Wie auch bei dem ersten Paket kam am Samstagmorgen eine E-Mail, dass sich die Sendung im Zustellfahrzeug befindet und an diesem Tag zugestellt werden wird – voraussichtlich, wie die Sendungsverfolgung bereits relativierend wissen lässt. Eine sprachliche Absicherung, falls der Paketbote es eben doch nicht an dem Tag zum Empfänger schafft. Da es am Vortag ja aber so reibungslos lief, machte ich mir einige Hoffnung.
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