Lkw-Fahrermangel: Chance auf qualifiziertes Fachpersonal im Januar besonders hoch

Veröffentlicht: 07.01.2020
imgAktualisierung: 07.01.2020
Geschrieben von: Redaktion
Lesezeit: ca. 2 Min.
07.01.2020
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Lkw Fahrer Lenkrad
welcomia / Shutterstock.com
Der akute Mangel an Lkw-Fahrern könnte sich aktuell etwas entspannen, so eine Untersuchung der Bundesagentur für Arbeit.


Der Monat Januar eignet sich für die Rekrutierung von Lkw-Fahrern besonders gut. In dieser Zeit ist die Zahl der wechselwilligen Arbeitnehmer am größten. Unternehmen mit Fahrermangel sollten also schnellstmöglich reagieren.

Noch in diesem Jahr könnte die Zahl der unbesetzten Lkw-Fahrer auf 150.000 ansteigen. Das Problem, genügend qualifiziertes Personal für den Transport zu finden, haben Spediteure und Logistiker schon seit Jahren, eine Besserung scheint aktuell nicht in Sicht. Dennoch gibt es gute Nachrichten für Arbeitnehmer, die dringend Fahrerstellen besetzen müssen: Aktuell sind die Chancen, Fahrpersonal zu ergattern, besonders hoch.

So hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) im Auftrag der Jobberia Gmbh (Betreiber des Lkw-Fahrer Jobportals Lkw-Fahrer-gesucht.com) Zahlen recherchiert, die verdeutlichen, dass zu Beginn des Jahres die Verfügbarkeit freier Fahrer deutlich höher ist als in den restlichen Monaten des Jahres.

Infografik Fahrermangel
obs/JOBBERIA GmbH/© LKW-FAHRER-GESUCHT.com

Arbeitnehmer sollten jetzt reagieren

Die Gründe dafür, warum es Firmen so schwer haben, passendes Personal für den Fahrerberuf zu finden, sind vielschichtig. Unter anderem liegt es an der schlechten Bezahlung in der Branche, aber auch die unattraktiven Arbeitsbedingungen stellen ein Hindernis dar. Um dennoch Mitarbeiter zu finden, sollten Firmen schnell reagieren, um in den kommenden Wochen vakante Stellen mit wechselwilligen Arbeitnehmern zu besetzen.

Veröffentlicht: 07.01.2020
img Letzte Aktualisierung: 07.01.2020
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Redaktion

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1 Kommentare
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Michael
08.01.2020

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Tja, so lange es Hartz4 gibt, bekommen wenigstens auch solche Firmen immer wieder genug Personal von den Jobcentern zugeschustert, die dann für die schlechte Bezahlung und unattraktiven Arbeitsbedingun gen schuften müssen.

Da kann man schön vom Fachkräftemange l jammern. Würden die, die das unter Zwang verrichten müssen nicht mehr machen müssen, würden wohl endlich Anreize der Spediteure geschaffen werden, damit sich sicher Leute für diesen Job finden lassen, die das freiwillig machen würden.

Aber so ist das ja in jeder Branche ... Wir sollen immer mehr arbeiten zu immer weniger Geld und bescheidenen Arbeitsbedingun gen, am besten noch über Zeitarbeitsfirm en, um schneller und leichter wieder aus dem Unternehmen genommen zu werden, aber andererseits auch immer mehr für Waren und Dienstleistunge n zahlen.
Aber "Wir schaffen das".