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Hermes-Studie: Nur wenige Unternehmen mit ganzheitlicher Risikoprävention, trotz zunehmender Bedrohung

Veröffentlicht: 10.12.2019
imgAktualisierung: 10.12.2019
Geschrieben von: Corinna Flemming
Lesezeit: ca. 2 Min.
10.12.2019
img 10.12.2019
ca. 2 Min.
Lieferkette aufgemalt
Singkham / Shutterstock.com
Noch immer verzichtet ein Großteil der deutschen Firmen auf ein ganzheitliches Risikomanagement. Das geht aus dem 11. Hermes-Barometer hervor.


Trotz einer zunehmenden Bedrohungslage durch Hackerangriffe und Computerviren verzichten noch immer viele deutsche Unternehmen auf ein ganzheitliches Risikomanagement, so ein Ergebnis des aktuellen Hermes-Barometers.

Hermes hat eine aktuelle Studie zum Thema „Risikoprävention und Versorgungssicherheit in der Supply Chain“ veröffentlicht. Dafür wurden 200 Logistikentscheider in deutschen Unternehmen befragt. Zentrales Ergebnis: Obwohl die Hälfte der Teilnehmer der Meinung ist, dass sich das Risikoumfeld deutlich verschärft hat und Hackerangriffe oder Computerviren eine deutlich höhere Bedrohungslage darstellen, verzichtet noch immer ein Großteil der deutschen Unternehmen auf eine durchgehende Risikoprävention. Lediglich 39 Prozent setzen auf die Nutzung eines ganzheitlichen Supply Chain Risikomanagements.

„Es ist nicht nachvollziehbar, warum nur so wenige Unternehmen eine ganzheitliche Risikoprävention und Bewältigung verfolgen“, sagt Jan Bierewirtz, CCO und Division Manager Commercial bei Hermes International, einem Geschäftsbereich von Hermes Germany. Besonders durch die zunehmende Komplexität der Lieferketten hätte der KEP-Dienstleister mehr Aktivität der deutschen Unternehmen erwartet.

Firmen setzen auf Einzelmaßnahmen

Statt auf ein ganzheitliches Risikomanagement in der Suppyl Chain zu setzen, vertrauen die Teilnehmer des 11. Hermes-Barometers vor allem auf Einzelmaßnahmen. So gaben 57 Prozent an, einen Notfallplan für Risiken mit einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit zu besitzen. 50 Prozent verfügen über ein Frühwarnsystem, dass ihnen erlaubt, schnell auf Gefahren in der Lieferkette reagieren zu können. Für die Risikoanalyse werden ebenfalls verschiedene Methoden verwendet, bespielsweise Bonitätsauskünfte (70 Prozent), Online-Recherchen (61 Prozent) oder Markt- und Wettbewerbsanalysen (60 Prozent). „Hier sehen wir, dass die Unternehmen grundsätzlich an der Sicherung ihrer Supply Chain arbeiten. Die Nutzung der einzelnen Methoden ist im Vergleich zum Jahr 2015 in allen Bereichen insgesamt gestiegen“, kommentiert Bierewirtz die Ergebnisse.

Alle Ergebnisse des 11. Hermes-Barometers gibt es übersichtlich in folgender Infografik. (Mit Klick auf die Grafik öffnet sich diese in einem neuen Fenster)

11. Hermes-Barometer
© Hermes
Veröffentlicht: 10.12.2019
img Letzte Aktualisierung: 10.12.2019
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Corinna Flemming

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