Trotz einer zunehmenden Bedrohungslage durch Hackerangriffe und Computerviren verzichten noch immer viele deutsche Unternehmen auf ein ganzheitliches Risikomanagement, so ein Ergebnis des aktuellen Hermes-Barometers.
Hermes hat eine aktuelle Studie zum Thema „Risikoprävention und Versorgungssicherheit in der Supply Chain“ veröffentlicht. Dafür wurden 200 Logistikentscheider in deutschen Unternehmen befragt. Zentrales Ergebnis: Obwohl die Hälfte der Teilnehmer der Meinung ist, dass sich das Risikoumfeld deutlich verschärft hat und Hackerangriffe oder Computerviren eine deutlich höhere Bedrohungslage darstellen, verzichtet noch immer ein Großteil der deutschen Unternehmen auf eine durchgehende Risikoprävention. Lediglich 39 Prozent setzen auf die Nutzung eines ganzheitlichen Supply Chain Risikomanagements.
„Es ist nicht nachvollziehbar, warum nur so wenige Unternehmen eine ganzheitliche Risikoprävention und Bewältigung verfolgen“, sagt Jan Bierewirtz, CCO und Division Manager Commercial bei Hermes International, einem Geschäftsbereich von Hermes Germany. Besonders durch die zunehmende Komplexität der Lieferketten hätte der KEP-Dienstleister mehr Aktivität der deutschen Unternehmen erwartet.

Kommentar schreiben