UPS setzt auf alternative Antriebe bei seiner Zustellflotte. Auf die Streetscooter der Deutschen Post DHL Group verzichtet der US-Konzern dabei aber ganz bewusst. Die Größe der Fahrzeuge stimmt für UPS einfach nicht.
Das US-Zustellunternehmen UPS zeigt sich umweltbewusst und rüstet seine Lieferflotte zugunsten alternativer Antriebe Schritt für Schritt um. Dabei verzichtet der Konzern allerdings bewusst auf die Streetscooter der Post-Tochter: „Der elektrische Streetscooter, den die Post in Aachen und Düren produziert, ist für unsere Zwecke zu klein“, so die Erklärung von UPS-Deutschlandchef Frank Sportolari in einem Bericht des Handelsblattes. Beide Unternehmen hätten noch vor einiger Zeit Gespräche geführt, diese sind allerdings im Sand verlaufen. „Wir liefern mit 3,5-Tonnern und 7,5-Tonnern aus“, so Sportolari weiter. Rund 80 Prozent der Zustellungen gehe nach eigenen Angaben an Firmenkunden. Selbst der Streetscooter WORK XL mit einer Zuladung von von 1.150 Kilogramm ist für UPS und dessen Zwecke nicht groß genug.
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