Der Transcare-Chef Ralf Jahncke hat die Ergebnisse einer BIEK-Studie zur konsolidierten Paketzustellung in den Innenstädten heftig kritisiert. Seiner Meinung nach liegt ein Denkfehler in der Erhebung der Analyse vor.
Wie lässt sich die innerstädtische Logistik verbessern? Das Konzept der Gebietskonsolidierung bei den hiesigen KEP-Dienstleistern ist eine Methode – diese wurde vom Bundesverband Paket & Express Logistik (BIEK) vor wenigen Wochen allerdings als nicht lohnend eingestuft. Die Anfang August veröffentlichte Studie kam zu dem Ergebnis, dass sich die Zahl der Zustellfahrzeuge kaum spürbar reduzieren würde. Gegen dieses Ergebnis und die Untersuchung generell hat Transcare-Chef Ralf Jahncke jetzt deutliche Kritik geäußert.
„Der Bundesverband Paket und Expresslogistik wiederholt bei seinen Untersuchungen zur konsolidierten Lieferlogistik im urbanen Raum Denkfehler aus dem analogen Logistikzeitalter in den 1980er Jahren“, so die Einschätzung von Ralf Jahncke. Laut der DVZ werde in der BIEK-Studie mit Abholfahrten zu den einzelnen Depots der jeweiligen KEP-Dienstleister kalkuliert, statt die Sendungen bereits am Stadtrand zusammenzuführen. „Es ist klar, dass die gesamte Fahrtstrecke so kaum reduziert und nur in geringem Umfang Lieferfahrzeuge eingespart werden können“, so das Fazit des geschäftsführenden Gesellschafters des Beratungsunternehmens Transcare GmbH.
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