Päckchen erreichen beim Versand durchaus hohe Temperaturen. Das hat ein Apotheker nun durch einen Testversand festgestellt. Gerade bei empfindlichen Waren sollten Versender deshalb besondere Vorkehrungen treffen.
Wie warm wird es eigentlich in einem Päckchen, das von einem Versanddienstleister in diesen Wochen transportiert wird? Der Apotheker Christian Gerninghaus wollte das feststellen und hat DAZ-online.de zufolge zwei Minimum-Maximum-Thermometer in einem Päckchen auf die Reise geschickt. Das Auspacken der Thermometer hielt Gerninghaus auf Video fest – bis zu diesem Moment war die Sendung vom hessischen Schlitz aus nach Frankfurt geschickt und in der Postfiliale deponiert worden.
Nach dem Auspacken der beiden Thermometer stand das Ergebnis des Experiments fest: Beide Messgeräte zeigten einen Maximalwert von über 60 Grad Celsius an – das genauere Thermometer kam auf 62,2 Grad Celsius. Unklar ist zwar, wie lange das Päckchen, beziehungsweise sein Inhalt, diesen Temperaturen ausgesetzt war. Sicher ist aber, dass gerade Arzneimittel, deren vorgeschriebene Lagertemperatur bei höchsten 25 Grad Celsius liegt, derartige Temperaturen kaum überstehen.
Kommentar schreiben