Greenpeace besetzt Dach eines Amazon-Lagers
Nach Informationen von Spiegel Online gab es hierzulande in Werne, Rheinberg, Leipzig, Graben, Koblenz sowie an den zwei Amazon-Standorten in Bad Hersfeld bereits am Montag erste Proteste. Auch in den USA, genauer in einem Versandzentrum in Minnesota, wurden bereits vergangene Woche Streiks angekündigt. In Großbritannien wurden ebenfalls Protestaktionen ausgerufen. In den Fulfillment Zentren in Rugeley, Swansea, Peterborough, Warrington, Coventry, Doncaster und Milton Keynes rief die britische Gewerkschaft GMB zu Arbeitsniederlegungen auf. Konkret geht es hier um gefährliche Arbeitsbedingungen in den Lagern. Seit 2015 seien bereits über 600 Beschwerden bei der Behörde für Arbeitsschutz, der Health and Safety Executive, eingegangen, wie edelivery schreibt.
Auch die Umweltorganisation Greenpeace schloss sich mit einer Demo an. Am Standort Winsen kletterten rund 40 Greenpeace-Aktivisten auf das Dach des Amazon-Gebäudes, mit Bannern und einem 27 Meter langen Schriftzug „Für die Tonne“ aus Versandkartons protestierten sie gegen die Retouren-Vernichtung beim Online-Händler. „Wir wollen auf die klimaschädliche Ressourcenvernichtung bei Amazon aufmerksam machen.“, wird Viola Wohlgemuth, Konsum-Expertin bei Greenpeace, bei Futurezone zitiert. Amazon hat bereits mitgeteilt, man werde rechtliche Schritte gegen die Organisatoren prüfen.
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