Für Bücher- und Warensendungen gilt nach der aktuellen Portoerhöhung der Deutschen Post noch eine Übergangsregelung.
Nachdem die Bundesnetzagentur vergangene Woche die Portoerhöhung der Deutschen Post vorläufig genehmigt hat, gelten ab dem 1. Juli diesen Jahres neue Preise sowohl für verschiedene Briefformate als auch für die Postkarte. Die Neuregelung der Gebühren umfasst auch Änderungen im Bereich des Bücher- und Warenversandes.
So sollen künftig die bisher sechs verschiedenen möglichen Versandarten – zwei für Bücher und vier für Waren – zusammengeführt werden in zwei Bücher- und Warensendungskategorien, für die jeweils auch neue Preise gelten:
- Bücher- und Warensendung bis 500 Gramm für 1,90 Euro
- Bücher- und Warensendung bis 1000 Gramm für 2,20 Euro
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Da steht nichts davon, dass die entsprechenden Internetmarken auch weiterhin verfügbar sind. Muß man die nun für ein 1/2 Jahr bevorraten oder kann man die auch weiterhin erwerben?
Es spricht übrigens Bände, dass diese Übergangslösung basierend auf Problemen des Buchhandels gefunden wurde. Dieser hatte sich nämlich gewehrt. Von seiten der Interessensvert retung des Versandhandels ist hingegen nichts gekommen.
Bei uns sind ca. 20% der Waren geringwertige Kleinartikel die wir nur als Warensendung versenden können, weil sie dicker als 5 cm sind, aber nur ein paar Euro kosten. Nahezu niemand akzeptiert dafür 4,90€ Versandkosten für ein Paket. Nach der Änderung bleibt dieses Geschäft den Großversendern wie Amazon (mit günstigen individuellen Kondition) und Asiaten (mit Dicken unabhängigen Posttarifen) überlassen.
Warum vertritt das denn niemand?
Wenn das weiter niemand vertritt, wird letztlich eine Lösung für den Buchhandel gefunden, für andere, die nicht wahrzunehmen sind aber nicht.
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