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Deutsche Post: Bundesnetzagentur genehmigt Portoerhöhung

Veröffentlicht: 19.06.2019
imgAktualisierung: 19.06.2019
Geschrieben von: Michael Pohlgeers
Lesezeit: ca. 2 Min.
19.06.2019
img 19.06.2019
ca. 2 Min.
Brief im Briefkasten
Bjoern Wylezich / Shutterstock.com
Die Deutsche Post darf ihre Portoerhöhung zum 1. Juli 2019 durchführen. Die Bundesnetzagentur hat den Antrag genehmigt.


Die Deutsche Post wird zum 1. Juli 2019 die größte Portoerhöhung in der Konzerngeschichte durchführen. Nun hat die Bundesnetzagentur die geplante Anpassung der Preise genehmigt.

Bereits seit einigen Monaten ringt die Deutsche Post um die nächste große Portoerhöhung. Wie genau die neuen Preise aussehen sollen, wurde im Mai berichtet. Dass die Post die Portoerhöhung zum 1. Juli 2019 durchführen wird, war ebenfalls schon länger bekannt. Wie der Bonner Konzern nun mitteilt, habe er jetzt die Genehmigung der Bundesnetzagentur für die neuen Briefpreise zu diesem Termin erhalten.

„Die Bundesnetzagentur hat heute die ab diesem Zeitpunkt geltenden Preise für Briefe und Brief-Zusatzleistungen vorläufig genehmigt“, heißt es von der Deutschen Post. Die endgültige Genehmigung werde die Bundesnetzagentur aber erst in den nächsten Wochen erteilen können, da das Genehmigungsverfahren wegen Beteiligungsrechten Dritter noch nicht fristgemäß abgeschlossen werden konnte, heißt es weiter.

Postkarten-Porto steigt erstmals seit 15 Jahren

Der inländische Standardbrief bis 20 Gramm wird zum 1. Juli um 10 Cent teurer und kostet dann 80 Cent. Diese Preiserhöhung erfolge „nach mehr als drei Jahren Preisstabilität“, wie die Post betont. Zudem führt der Bonner Konzern an, dass der europäische Durchschnittspreis für einen inländischen Standardbrief bei 97 Cent liege. Auch die Preise für den Kompaktbrief, den Großbrief und den Maxibrief steigen um jeweils 10 Cent. Das Porto für eine Postkarte wird ab dem 1. Juli auf 60 Cent steigen. Das sei die erste Preiserhöhung für dieses Produkt seit 15 Jahren, so die Post.

Ergänzungsmarken ab sofort verfügbar

Wie die Post erklärt, wird die Preiserhöhung für Einlieferungen von Geschäftskunden mit großen Briefmengen im Rahmen von Teilleistungen inklusive Infrastrukturrabatt „weitgehend kompensiert“. Die Post will Teilleistungskunden im zweiten Halbjahr 2019 über den Zeitpunkt der nächsten Rabattanpassung informieren.

Ab sofort seien Ergänzungsmarken mit einem Wert von 5, 10, 15 und 20 Cent in den Post-Filialen und im Online-Shop der Post erhältlich. Die ersten Briefmarken mit den neuen Portowerten sollen rechtzeitig zum Stichtag verfügbar sein. Kunden können noch vorhandene Briefmarken und Ergänzungsmarken aus den Vorjahren weiterhin für Frankierungen von Sendungen verwenden.

Veröffentlicht: 19.06.2019
img Letzte Aktualisierung: 19.06.2019
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Michael Pohlgeers

Michael Pohlgeers

Micha beobachtet politische Entwicklungen und Marktplatz-Dynamiken. Seine Themen: Teamführung, Plattformen und alles, was den Handel bewegt.

KOMMENTARE
2 Kommentare
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Karl-Heinz Lahl
19.01.2020

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Ist doch typisch für Deutschland. Wenn große Unternehmen eine Preiserhöhung durchsetzen wollen, wird das genehmigt.
Die Bundesnetzagent ur ist doch auch nur ein zahnloser Tiger. Zahlreiche Beschwerden über die Zuverlässigkeit interessiert die doch auch nicht. Deutschland verkommt zu einer Bananenrepublik .
Hamme, Otto
02.07.2019

Antworten

Ich finde die neuen Portogebühren für Warensendungen unverschämt.
Bis September 2018 wurden für Warensendungen bis 50g 0,90€ verlangt, jetzt 1,30€ ab 1.1.20 2,20€
In den Annahmestellen der Post liegen nur noch die neuen Portogebühren aus, so das schon jetzt 2,20€ verlangt wird