Amazon will die Zustellung innerhalb von 24 Stunden zum Standard machen und dafür einen dreistelligen Millionenbetrag in die eigene Logistik investieren. Allerdings sind die Arbeitsbedingungen in den Zentren des Online-Riesen bereits jetzt schon grenzwertig, wie ein neues Dokument offenbart.
Im ersten Quartal 2019 konnte Amazon mal wieder ein Rekordergebnis erzielen. Der Nettogewinn des Online-Händlers wurde im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt und erreichte einen Wert von knapp 3,6 Milliarden US-Dollar. Allerdings ging das Wachstum beim Umsatz etwas zurück. Um diesem wieder mehr Auftrieb zu verschaffen, will Amazon an seiner Zustellung arbeiten. In Zukunft soll für Prime-Kunden das „eintägige Zeitfenster zum Standard für Bestellungen“ werden, wie OnlinehändlerNews schreibt. Aktuell strebt das Unternehmen eine Lieferung innerhalb von zwei Tagen an, das Zustellen binnen 24 Stunden soll zunächst in Nordamerika und dann weltweit zur Norm werden, wie die Verkehrsrundschau weiß.
Um das zu realisieren, sollen bereits im laufenden Quartal an die 800 Millionen Dollar in die Logistik investiert werden. Um die Prime-Kunden in der Tat künftig innerhalb eines Tages beliefern zu können, müsste Amazon vor allem auf die Ausweitung des Warenlagers sowie die Aufstockung des Personals setzen.
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