Florian Hübner wartete jahrelang vergeblich auf manche Pakete. Sie wurden vom Paketdienst DPD an einen Paketshop in 27 Kilometern Entfernung geschickt. Inzwischen räumt der Logistik-Dienstleister Fehler in der Zustellung ein.
Im sachsen-anhaltinischen Chörau hat Florian Hübner über Jahre Probleme mit der Paketzustellung gehabt. Die DPD lieferte seine Pakete immer wieder in einem Paketshop in Radegast ab – aus unerfindlichen Gründen, wie es bei MZ-Web heißt. Das Problem an der Sache: Radegast ist 27 Kilometer von Chörau entfernt. „Das sind 54 Kilometer hin und zurück, die ich zurücklegen muss, um ein Paket abzuholen, für dessen Lieferung ich Geld bezahlt habe“, so Hübner dem Nachrichtenportal zufolge.
Der Fahrer habe dabei nicht versucht, das Paket bei Hübner zuzustellen, moniert der Betroffene. Es sei immer jemand da, der ein Paket hätte annehmen können. Hübner, der im Nebenberuf als Fotograf arbeitet, habe auch Sachen bestellt, die er in vielen Fällen dringend benötigt habe. Vereinbarte Termin für Fotoshootings hätte er deshalb absagen müssen – was zu Verdienstausfällen von gut 200 Euro geführt habe.
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Aktuell hat DPD ein Paket nicht wie Angegeben in 24376 Kappeln (Schleswig-Hols tein) geliefert sondern hat es erfolgreich in 10711 Berlin zugestellt und schreibt dann: Paket ist da: Im Paketshop bei Ihnen ganz in der Nähe.
Kein Scherz: DPD hat das Paket 401 Kilometer weiter weg erfolgreich zugestellt. Kann im Paketshop abgeholt werden.
In diesem Paket befindet sich ein Kleid für meine Tochter für eine Hochzeit die in zwei Tagen stattfindet.
GANZ GANZ VIELEN DANK DPD. DAS HABT IHR GANZ GANZ SUPER GEMACHT
Fahre gleich morgen schnell los und hol das Paket in der Nähe ab
KOPFSCHÜTTELN
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Angeblich niemand angetroffen kurz vor Neujahr, keine Karte eingeworfen.
Umleitung auf einen Paketshop, der 30km weit weg liegt.
Beschwerde bei DPD, Paket soll dort abgeholt werden. Die Abholung ist dann wohl heute, über eine Woche später endlich erfolgt.
Das Paket wurde dann durch die Weltgeschichte kutschiert, nur um wieder beim gleichen Paketshop 30km entfernt zu landen. Laut Sendungsverfolg ung angeblich mit "gewünschter Umleitung". Übrigens gibt es einen Paketshop, den ich in10 Minuten zu Fuß erreichen kann. Dazu müsste der Fahrer aber mal den Weg zu mir finden.
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Ich frage mich heutzutage ernsthaft, wo die Zeit geblieben ist sich Menschen zu solidarisieren, die tagtäglich für einen Hungerlohn (teilweise) 10 - 12 Stunden arbeiten, um davon leben zu können, was oft nur bedingt möglich. Anstatt ständig nur rumzumeckern wie schlecht manchmal der Service ist, und das kostenlos oder für ein geringes Entgelt, sollten Endverbraucher endlich mal kapieren, dass kostenloser oder geringfügiger Versand keinen guten Service liefern kann. Wer bereit ist mehr zu bezahlen wird am Ende auch mehr Qualität erhalten. Solange sich das nicht ändert wird es immer so weiter gehen. Denn, ich will meine 20 ,-€ biligere Jeans, die ich im Internet bestellt habe, möglichst dann geliefert bekommen, wenn ich abends zu Hause bin oder am besten samstags.
Wacht endlich auf ihr "geiz ist geil" Gesellschaft und organisiert euch.
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So schlimm DPD zustellt, auch ich kann genügend erzählen, so sollte man sich hier nicht Hanswurst suchen der irgendwas an den Haaren herbeizieht.
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Wenn der Empfänger selbst die Wahl hätte seine Pakete zu steuern, wäre das nicht passiert.
Es gibt Plattformen, wie z.B. pickshare, auf denen der Empfänger eine beliebige, sichere Versandadresse wählen kann. Das kann von Apotheke über das Café bis zum Buchladen Alles sein. Pakete aller Dienstleister werden dorthin versandt und der Empfänger kann die Abholung bequem in seinen Alltag integrieren - keine Umwege, keine Abholscheine!
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Hab ich bei einer Bestellung die Wahl zwischen zwei Händlern, wähle ich den ohne DPD. Gerne zahle ich da 1 - 2 Euro mehr. Hab aber keinen Ärger.
Vielleicht sollten alle mal aufhören mit Geiz ist Geil und bereit sein etwas mehr für gute Arbeit (und Ware) zu bezahlen.
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