Wachstum in allen vier Unternehmensbereichen – weniger Briefkommunikation und Dialogmarketing
Insgesamt verzeichnete der PeP-Bereich aber dennoch ein positives Umsatzwachstum von 1,7 Prozent und auch einen neuen Rekordwert: 1,5 Milliarden Pakte wurden 2018 transportiert. Der Umsatz im Geschäftsfeld Post war – wenngleich erwartungsgemäß – mit 9,7 Milliarden Euro hingegen unter dem Vorjahreswert. Grund ist unter anderem das insgesamt rückläufige Aufkommen von Briefkommunikation und Dialogmarketing.
Die Sparte DHL-Express steuerte mit 16,1 Milliarden Euro Umsatz und einem Wachstum von 7,3 Prozent den größten Teil zum Konzernergebnis bei. Ursache ist das Geschäft mit zeitgenauen internationalen Sendungen (TDI). Den stärksten Ergebnisanstieg gab es bei Freight. Der Umsatz erhöhte sich hier um 48,8 Prozent auf 442 Millionen Euro – obwohl weniger Menge in der See- und Luftfracht zu befördern war. Appel, der bei Freight auf ein margenstarkes Geschäft, neue IT-Systeme und Kostensenkungsprogramme setzte, freut dies. „Das zeigt: Mit unserem selektiven Ansatz liegen wir genau richtig.“
Auch im Supply-Chain-Bereich gibt es unterm Strich eine positive Entwicklung – mit Neuverträgen im Wert von 1,3 Milliarden Euro. „Auch in Zukunft sehen wir großes Potenzial für Outsourcing-Lösungen in der Lieferkette. Denn in diesem Bereich lassen sich durch Automatisierung und Digitalisierung enorme Effizienzgewinne realisieren. In unseren Lagerhäusern kommen Drohnen ebenso wie Roboter zunehmend zum Einsatz. Darauf bauen unsere Kunden und das spiegelt sich auch in einem starken Neugeschäft wider“, erklärte Appel.
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