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Amazon: Neues Logistik-Zentrum in Sachsen-Anhalt geplant

Veröffentlicht: 26.10.2018
imgAktualisierung: 26.10.2018
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
26.10.2018
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ca. 2 Min.
Amazon Logistikzentrum
<span style="font-size: 8pt;">© MikeDotta / Shutterstock.com</span>
Amazon plant offenbar ein weiteres Logistikzentrum in der Nähe von Magdeburg. In Osterweddingen sollen etwa 2.200 Arbeitsplätze entstehen.


Amazon plant wohl sein nächstes Logistikzentrum. Auf einer 45 Hektar großen Fläche in Osterweddingen bei Magdeburg soll das Zentrum entstehen, Amazon selbst äußert sich bislang nur ausweichend.

Amazon treibt die Logistikbemühungen voran, offenbar ist ein weiteres Logistikzentrum in der Planung. Informationen der Magdeburger Volksstimme legen nahe, dass in Osterweddingen bei Magdeburg ein neuer Standort entstehen soll. Amazon habe dem Vernehmen nach eine Fläche von etwa 45 Hektar gekauft, 2.200 Arbeitsplätze sollen entstehen. Eine Bestätigung von Amazon fehlt bislang, auf Volksstimme-Nachfrage antwortete der Konzern lediglich: „Zu einem Standort in der Gegend hat Amazon keine Ankündigung gemacht.“ Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) wollte den Vorgang weder bestätigen noch dementieren.

Attraktiver Standort

Wegen seiner guten Verkehrsanbindung gilt Osterweddingen als attraktiver Logistikstandort, an dem sich bereits sechs Unternehmen angesiedelt haben. Osterweddingen sei eine der fünf großen Industrieansiedlungen in Mitteldeutschland, wo unter anderem auch die Deutsche Post vertreten ist. „Sachsen-Anhalt hat sich in jüngerer Zeit zu einem attraktiven Standort für nationale und internationale Investoren entwickelt“, so Wirtschaftsminister Willingmann.

Geteiltes Echo

Die Reaktionen auf eine mögliche Ansiedlung Amazons fallen geteilt aus. Die CDU-Landtagsfraktion begrüßt den Vorgang, denn das Interesse von Amazon unterstreiche den Stellenwert Sachsen-Anhalts in der Logistik. „Die Errichtung eines Logistikzentrums wird Sachsen-Anhalt automatisch in den Fokus weiterer Investitionen rücken“, zitiert die Volksstimme den wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Ulrich Thomas. Gleichzeitig warnte er Kritiker vor einer „diffusen Niedriglohndiskussion“.

Genau diese Frage bereitet der SPD Sorgen: „Erstens freuen wir uns über die mögliche Ansiedlung und auf über 2000 neue Jobs als Ergebnis einer klugen Wirtschafts- und Ansiedlungspolitik. Zweitens erwarten wir für gute Arbeit gute Löhne und sehen mit Sorge die ungelöste Tariffrage bei Amazon“, so Holger Hövelmann von der SPD-Landtagsfraktion. Ähnlich sieht es Andreas Höppner von den Linken. Amazon sei „ein schwieriger Arbeitgeber, bei dem wir es mit vielen Problemen zu tun haben – etwa beim Thema Tarifbindung oder beim Gewerkschaftsbashing."

Veröffentlicht: 26.10.2018
img Letzte Aktualisierung: 26.10.2018
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

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