Der Lebensmittel-Discounter Lidl testet zwei optionale Zusatzangebote im Wareneingang an einem Teil seiner Logistikzentren. Das sorgt bei Speditionen und Transportunternehmen für ordentlich Diskussionen. Für Frank Huster, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Speditions- und Logistikverbands (DSLV) ist der Schritt von Lidl „ein bemerkenswerter Vorstoß angesichts der derzeit knappen LKW-Ressourcen“.
Die beiden Zusatzangebote im Wareneingang werden aktuell an sechs von 39 Logistikzentren getestet - Grünheide (Mark), Großbeeren und Kremmen (beide Brandenburg), Siek (Schleswig-Holstein), Rostock und Hamburg. Wie Eurotransport berichtet, wurde das entsprechende Schreiben, dass auf die Angebote hinweist, von dem auf Zeitfensterbuchungen spezialisierte Transporeon-Tochter Mercareon per Mail verschickt. In der Mail wird der Test damit begründet, dass es das Ziel von Lidl sei, den Transportdienstleistern „eine flexiblere Möglichkeit zur Anlieferung an diesen Standorten und eine möglichst optimale Auslastung der Schichtzeit Ihres Fahrpersonals zu ermöglichen“.
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