Im ersten Quartal 2018 überstieg die Zahl der Frachtangebote auf Transporten innerhalb der EU erstmalig die Zahl der Laderaumkapazitäten. Aufgrund des Frachtenüberschusses konnte das Leipziger StartUp Pamyra Ende April und Anfang Mai dieses Jahres ca. 50 Prozent mehr Umsatz und 30 Prozent mehr Aufträge im Vergleich zum Vormonat verzeichnen.
Das Leipziger StartUp hat festgestellt, dass das Unternehmenswachstum den Schwankungen des Transportbarometers unterliegt. Wenn der Frachtüberschuss steigt, steigen die Buchungszahlen überproportional an. In Leipzig führt man das darauf zurück, dass den Menschen das Vergleichen von Preisen zunehmend wichtiger wird, wenn es schwieriger wird, Transporte zu finden und die Preise steigen. „Außerdem wird es bei hoher Auslastung noch bedeutsamer, kleine lokale oder spezialisierte Speditionen zu finden, die den Schwankungen durch ihre geringere Reichweite weniger unterliegen. Ein Ende des Nachfragehochs ist unserer Meinung nach nicht in Sicht“, sagt Felix Wiegand, Gründer und CEO der Pamyra GmbH.
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