Wird beim StreetScooter zu viel Blei verbaut? Wie einige Medien berichten, soll dies der Fall sein, weswegen die Deutsche Post DHL sämtliche Wagen einzeln abnehmen lässt. Dann ist der gesetzlich zulässige Blei-Wert höher als bei der Abnahme von Großserienfahrzeugen. StreetScooter-Chef Achim Kampker wies die Vorwürfe zurück.
Wird im StreetScooter zu viel Blei verbaut? Nach Angaben von Golem, die sich auf eine Meldung der Bild Zeitung berufen, soll der StreetScooter mehr von dem giftigen Schwermetall enthalten, als bei Großserienfahrzeugen erlaubt ist.
Seit 2016 sieht die europäische Gesetzgebung bei neuen Typengenehmigungen wegen möglicher Gesundheitsschäden allerdings strenger Blei-Grenzwerte vor. Scheinbar können die StreetScooter die Werte bisher nicht erfüllen, was nach Angaben von ecomento.de vor allem am Blei im Lenkgetriebe liegen soll. Um die Autos dennoch auf die Straße zu bringen, soll sich die Deutsche Post DHL eines Tricks bedienen: Das Unternehmen soll bereits seit 2017 mit dem Kraftfahrtbundesamt (KBA) über eine Großserie sprechen, allerdings werden bis heute sämtliche StreetScooter in Einzelabnahme zugelassen. Bei Einzelabnahmen würden andere Grenzwerte gelten, die die Fahrzeuge auch erfüllen, heißt es so oder ähnlich in den Medien.
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