GLS zieht sich aus dem Gemeinschaftsprojekt ParcelLock zurück und verkauft seinen Geschäftsanteil von 33,33 Prozent an die übrigen Gesellschafter Hermes und DPD. Dem Schritt muss noch vom Kartellamt zugestimmt werden.
Die ParcelLock GmbH ist um einen Gesellschafter ärmer. Wie die Verkehrsrundschau berichtet, hat sich der KEP-Dienstleister GLS dazu entschieden, seine Anteile in Höhe von 33,33 Prozent an die beiden anderen Gesellschafter Hermes und DPD zu verkaufen, die diese zu gleichen Teilen untereinander aufteilen. Damit halten Hermes und DPD jeweils 50 Prozent an dem Joint Venture.
Auf Anfrage der LogistikWatchblog-Redaktion erklärt Anne Putz, Head of Communication und Marketing bei GLS, dass man sich dazu entschlossen hat, sich auf das Kerngeschäft, den Transport und die Zustellung von Paketen, konzentrieren zu wollen. „Aus diesem Grund hat sich GLS dazu entschlossen seinen Geschäftsanteil von 33,33% an die übrigen Gesellschafter zu verkaufen. Der Verkauf steht unter dem Vorbehalt der Kartellfreigabe. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt GLS Gesellschafter der ParcelLock.“ Für wie viel die Anteile über den Tisch gegangen sind, ist nicht bekannt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Kommentar schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben