Christina Dahlhaus, Bundesvorsitzende der Gewerkschaft DPVKOM, hat in einem Interview die Vorgehensweise der Deutschen Post beim Vorruhestandsprogramm kritisiert. „Den Zustellern soll kein solches Angebot gemacht werden“, meint Dahlhaus. Der Konzern selbst hat sich bislang nicht dazu geäußert.

© Cineberg - Shutterstock.com
Die Deutsche Post hat ein spezielles Vorruhestandsprogramm angekündigt, um auf diese Art und Weise Jobs abzubauen. Doch wie die WirtschaftsWoche berichtet, die sich wiederum auf Aussagen von Christina Dahlhaus, Bundesvorsitzende der Gewerkschaft DPVKOM, gegenüber der „Welt am Sonntag“ bezieht, können nicht alle Mitarbeiter an diesem Projekt teilnehmen. Demnach dürfen angeblich Postboten nicht ab einem Alter von 55 Jahren vorzeitig in den Ruhestand gehen.
„Den Zustellern soll kein solches Angebot gemacht werden“, meint Dahlhaus – und das, obwohl diese „die schwerste körperliche Arbeit bei der Post machen“ würden. Der Grund für diese Maßnahme dürfte auf der Hand liegen, denn Zusteller werden von den Logistikunternehmen aufgrund des steigenden Paketvolumens stets und ständig händeringend gesucht.
Kommentar schreiben