Quartalsergebnis: FedEx profitiert von Online-Handel und Steuerreform
Der US-Paketdienst FedEx blickt auf ein gutes viertes Quartal zurück. Wie der Konzern jetzt bekannt gegeben hat, konnte dank höherer Frachtraten mehr verdient werden als im Vorjahreszeitraum. Nach Angaben von n-tv stieg der Gewinn von 1,02 Milliarden US-Dollar auf 1,13 Milliarden. Umsatztreiber war das Express-Geschäft. Hier stieg der Umsatz um zehn Prozent auf 17,3 Milliarden US-Dollar. Das wirkt sich auch auf die Börse aus. Wie der Fokus unter Berufung auf eine dpa Meldung schreibt, legte das Ergebnis je Aktie im Schlussquartal des Ende Mai abgelaufenen Geschäftsjahres um 41 Prozent auf 5,19 US-Dollar zu. Wie FedEx bekannt gab, hat sich neben der US-Steuerreform auch ein Steuervorteil im Zuge der laufenden Integration von FedEx Express und TNT Express positiv ausgewirkt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 stieg der Umsatz um fast neun Prozent auf 65,5 Milliarden US-Dollar. Auch für das neue Geschäftsjahr peilt FedEx ein Wachstum in dieser Größenordnung an.
Erdgas-Antrieb: UPS nimmt 700 CNG-Fahrzeuge in die Flotte auf
UPS hat bekannt gegeben, das man nach ausgiebigen Praxistests in den USA in den Ausbau der Erdgasflotte investieren wolle. 25 der CNG-Fahrzeuge sollen dabei auch in Deutschland zum Einsatz kommen. Insgesamt will UPS mehr als 700 neue Erdgasfahrzeuge, 400 Sattelzugmaschinen und 330 Terminal-Trucks, in Betrieb nehmen. Die Kosten für das Projekt sollen sich auf 130 Millionen US-Dollar belaufen, schreibt logistra. Das Engagement im Bereich alternativer Treibstoffe und fortschrittlicher Technologien kostete den Konzern nach eigenen Angaben in den letzten zehn Jahren mehr als einer Milliarde US-Dollar. Carlton Rose, UPS President, Global Fleet Maintenance and Engineering, zeigt sich zuversichtlich: „Wir sind fest davon überzeugt, dass weitere Investitionen in unsere Erdgasflotte ein Schlüsselelement sind, um unsere langfristigen Ziele bei der Reduzierung unserer CO2-Emissionen zu erreichen.“
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