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Amazon: Tausende Roboter sollen in Mönchengladbach Regale schleppen

Veröffentlicht: 09.03.2018
imgAktualisierung: 09.03.2018
Geschrieben von: Julia Ptock
Lesezeit: ca. 2 Min.
09.03.2018
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ca. 2 Min.
Amazon Robotics
© Amazon
Amazon wird im neuen Mönchengladbacher Logistikzentrum bis zu 4.000 Roboter einsetzen, die die menschlichen Angestellten unterstützen sollen.


Amazon setzt schon seit einiger Zeit in seinen Logistiklagern auf Roboter. In dem neuen Logistikzentrum in Mönchengladbach sollen diese nun auch zum Einsatz kommen. Neben 1.000 menschlichen Mitarbeitern sollen bis zu 4.000 Roboter durch die Halle fahren.

Im Westen von Mönchengladbach soll bis Sommer 2019 ein weiteres Logistikzentrum des Online-Riesen entstehen. Der neue Standort im Gewerbegebiet Rheindahlen wird eine Fläche von 55.000 Quadratmetern umfassen und für mehr als 1.000 Menschen neue Jobs liefern. Parallel zu den Menschen sollen aber auch bis zu 4.000 Roboter durch die neue Anlage fahren und Regale schleppen.

Roboter werden Menschen nicht ersetzen

Wie in Winsen sollen die Menschen von den Robotern unterstützt werden. In Winsen sammeln dank der Roboter nicht mehr nur Menschen die Ware aus den Regalen ein. Stattdessen fahren die kleinen, orangefarbenen Roboter die Regale mit den bestellten Waren zum Mitarbeiter, der die Bestellung dann zusammenpackt. „Unsere Mitarbeiter laufen sonst viele Kilometer am Tag, das müssen sie in Mönchengladbach nicht mehr“, erklärt Gregory Bryan, Amazons Expansionschef für Europa und Regionaldirektor für Deutschland, gegenüber PR Online.

Für Bryan ist es wichtig, dass klar ist, dass aufgrund der Roboter nicht weniger Menschen eingestallt werden. „Es ist nicht so, dass Roboter Mitarbeiter überflüssig machen würden“, sagte er. Auch wenn vielleicht weniger Logistikmitarbeiter angestellt werden, schaffen die Roboter andere Jobs. So sind in Winsen insgesamt 1.800 Leute beschäftigt, darunter auch eine Menge IT-Spezialisten, Techniker für die Roboter, Management und Personalwesen.

Wie viel Geld Amazon genau in den Mönchengladbacher-Standort investiert ist nicht bekannt. Allerdings flossen in Winsen in den Innenausbau mit der Robotertechnik 90 Millionen Euro. Das dürfte für Mönchengladbach nicht anders aussehen.

 

Veröffentlicht: 09.03.2018
img Letzte Aktualisierung: 09.03.2018
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Julia Ptock

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