Bezüglich UPS kursieren aktuell direkt zwei Meldungen im Netz: Zum einen will das Logistikunternehmen die EU-Kommission angeblich auf 2,15 Milliarden US-Dollar Schadensersatz verklagen. Zum anderen stehen die Express-Angebote von UPS mittlerweile in mehr als 124 Ländern und Gebieten zur Verfügung.
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Im Januar 2013 unternahm UPS den Versuch, das niederländische Logistikunternehmen TNT Express zu übernehmen. Dies scheiterte jedoch letztendlich an der EU-Kommission: Der damalige EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia war der Ansicht, dass es durch den Zusammenschluss in vielen Ländern nur noch zwei bzw. drei Anbieter gegeben hätte. Letztendlich wanderte TNT Express einige Jahre später für 4,4 Milliarden Euro in die Hände des US-Logistikers FedEx.
Doch so ganz scheint die Sache noch nicht vom Tisch zu sein. Wie das Handelsblatt berichtet, verklagt UPS die EU-Kommission nun auf insgesamt 2,15 Milliarden US-Dollar Schadensersatz. „Wir glauben, dass die vorgeschlagene Übernahme ein guter Deal für die Logistikkunden gewesen wäre“, meint ein UPS-Sprecher laut dem Handelsblatt. „Die Entschädigung, die wir verlangen, spiegelt den Wert wider, den die EU-Kommission fälschlicherweise verhindert hat.“ Das Ganze soll nun vor dem EU-Gericht geklärt werden.
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