Amazon drängt immer stärker in die Logistik vor. Für die Logistik-Anbieter ist das eine große Bedrohung, der sie sich stellen müssen. Der US-amerikanische Anbieter UPS will nun mit Technologie-Projekten seine Abläufe optimieren.
Der US-Logistiker UPS muss sich einiges einfallen lassen, um die drohende Konkurrenz durch Amazon nicht tatenlos hinzunehmen. Wie Heise Online berichtet, setzt UPS dabei vor allem auf fortschrittliche Analytik. Diese sehe das Unternehmen als „entscheidendes Mittel“ an. Den Grundstein dafür legte UPS bereits im Jahr 2016 – damals begann der Logistiker, Daten in all seinen Anlagen zu sammeln. Als Ergebnis dieser Erhebung kann UPS heute 25 Projekte betreiben.
Die unter der Abkürzung EDGE („Enhanced Dynamic Global Execution“, dt.: Erweiterte dynamische globale Ausführung) zusammengefassten Projekte haben Heise zufolge bereits zu vielen Neuerungen geführt. Unter anderem habe UPS die Art und Weise, wie Pakete von den Fahrern in den Lieferwagen platziert werden aufgrund der gewonnenen Daten angepasst. Auch die Schulung der zahlreichen Zeitarbeiter, die der Logistiker etwa in der Weihnachtszeit einsetzt, sei durch EDGE optimiert worden. Das sei aber erst der Anfang: „Irgendwann werden Daten sogar darüber bestimmen, wann UPS-Fahrzeuge gewaschen werden“, so Heise weiter.
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