Investment: Höffner-Mutter baut für über 100 Millionen Euro in Düsseldorf
Die Krieger-Gruppe, zu der unter anderem der Möbelhändler Höffner gehört, will scheinbar mehr als 100 Millionen Euro in Düsseldorf investieren. Mit dem Geld soll im Stadtteil Rath neben einem Höffner-Möbelhaus ein Logistikzentrum gebaut werden. Nach Angaben von Logistik Heute, die sich auf die Rheinische Post beziehen, betreibt die Krieger-Gruppe drei große Logistikzentren in Deutschland: in Hamburg, Berlin und Leipzig. Verfolgte der Konzern ursprünglich andere Pläne für Düsseldorf, richten sich die neuen Pläne an den veränderten Konsumgewohnheiten der Menschen beim Möbelkauf aus. Konzern-Chef Kurt Krieger hofft, dass die Anlagen 2020 eröffnet werden können.
Zukunft der Logistikimmobilien
Während mancherorts noch genug Flächen für Logistik-Immobilien vorhanden sind, wird der Platz in Metropolen immer enger. Lösungen, die vor allem auch dem E-Commerce Rechnung tragen, müssen her. Marius Schenkelberg macht auf mm-logistik.vogel.de deutlich, dass die Zukunft der vor allem stadtnahen Logistikimmobilien in der Vertikalen zu suchen ist. Seiner Meinung nach haben vertikale Lösungen für Unternehmen einige Vorteile – „angefangen bei geringeren anteiligen Grundstückskosten bis zu niedrigeren Transportkosten, da sich die Bauten nun in zentraler Lage befinden“. Dabei ist der Gedanke, in die Höhe zu bauen, gar nicht so neu. In Asien ist diese Bauweise längst etabliert. So steht das höchste Logistikgebäude der Welt in Hongkong. Das vom Logistikkonzern Goodman entwickelte Objekt im Hafenviertel Tsing Yi hat mehr als 200.000 Quadratmeter auf 24 Etagen.
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