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Lidl: E-Commerce-Lager in Ludwigsfelde bald fertig

Veröffentlicht: 12.02.2018
imgAktualisierung: 12.02.2018
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
12.02.2018
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© Cineberg / Shutterstock.com
In Ludwigsfelde bei Berlin baut Lidl derzeit ein neues E-Commerce-Lager. Das soll noch 2018 in Betrieb genommen werden, allerdings scheint die Personalsuche schwierig zu sein.


Lidl Digital wird 2018 ein neues E-Commerce-Lager in Ludwigsfelde in Brandenburg in Betrieb nehmen. Die Mitarbeitersuche scheint allerdings nicht ganz so einfach zu sein.

Lidl schraubt an seiner E-Commerce-Logistik. Im Stadtteil Genshagen in Ludwigsfelde (Nähe Berlin) befindet sich derzeit ein neues E-Commerce-Lager im Bau, das in diesem Jahr fertiggestellt werden soll. „Die Anlaufphase des Lagers in Ludwigsfelde ist die zweite Jahreshälfte 2018 geplant“, so eine Unternehmenssprecherin gegenüber der Märkischen Allgemeinen. In Ludwigsfelde sollen moderne Logistiksysteme und Teilautomatisierung für effiziente Logistikabläufe sorgen. Das Lager belegt eine Fläche von 50.000 Quadratmetern und soll Lidl zufolge Arbeitsplätze für etwa 500 Angestellte bieten. Andreas Igel, Bürgermeister von Ludwigsfelde, spricht gar von bis zu 1.500 Angestellten.

Wenig Arbeitslosigkeit – wo kommen die Mitarbeiter her?

Seit August hat Lidl online bereits mehrere Stellen ausgeschrieben: Haustechniker, Teamleiter und Mechatroniker Betriebstechnik, Werkstudenten Lagerlogistik oder Staplerfahrer. Seit Januar werden zudem Elektriker und Fachinformatiker gesucht. Diese Stelle sind zwar für den Standort Großbeeren ausgeschrieben, aufgrund der geografischen Nähe behandelt Lidl aber beide Lager in den Planungen als eines.

Fraglich erscheint zu diesem Zeitpunkt laut der Märkischen Allgemeinen, ob Lidl die gewünschten Mitarbeiter auch findet. Die Arbeitslosenquote in der Region liegt bei unter drei Prozent, an dieser Stelle wäre das Unternehmen wohl auf Jobwechsler angewiesen – dann müssen aber die Vertragsangebote stimmen. Die Kommune unterstützt Lidl laut Wilfried Thielicke, Leiter der Wirtschaftsförderung in Ludwigsfelde, unter anderem bei der Vermittlung von Kontakten, etwa zur Arbeitsagentur. Man tue zudem alles, „den öffentlichen Personennahverkehr für solch eine Belegschaft mit zu sichern“, so Thielicke. „So viele Beschäftigte können ja nicht über die Dorfstraße in den Betrieb kommen.“

Veröffentlicht: 12.02.2018
img Letzte Aktualisierung: 12.02.2018
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

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