Ein ehemaliger Kurierfahrer von DPD ist bereits im vergangenen Jahr an den Folgen seiner Diabetes gestorben. Jetzt erhebt die Witwe schwere Vorwürfe gegen den Paketdienst, der hohe Geldstrafen für wahrgenommene Arzttermine auferlegt haben soll. Update: Stellungnahme der DPD.
Immer wieder hört man in den Medien von Geschichten, dass sich Menschen im asiatischen Raum zu Tode gearbeitet haben. Ein ähnlicher Fall wurde jetzt im englischen Dorset bekannt. Dort soll sich der ehemalige DPD-Fahrer Don Lane nicht getraut haben, seine Arbeit kurzzeitig zu verlassen, um Arzttermine wegen seiner Diabetes wahrzunehmen. Dies musste der 53-Jährige mit dem Leben bezahlen. Jetzt erhebt seine Witwe schwere Vorwürfe gegen die DPD, die ihren Mann dazu gedrängt haben soll, sämtlich Arzttermine zu ignorieren.
Lane arbeitete als freier Angestellter für die DPD und erhielt kein festes Gehalt, sondern wurde nach ausgeliefertem Paket bezahlt. Etwaige Krankheitstage wurden dem Engländer also nicht nur nicht vergütet, sondern zusätzlich bestraft.
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